Prozessorientierte Arbeit mit Träumen

Träume nutzen in der Therapie und für individuelle Entwicklung

Wir alle kennen Träume der Nacht. Sie sind nicht einfach Verarbeitung des Taggeschehens. Wenn wir uns Träume, Inhalt, Zeit, die Traumfiguren genauer anschauen, können sie uns viel über unbewusste oder abgelehnte Anteile offenbaren und zeigen wohin die individuelle Entwicklung gehen möchte.

Arnold Mindell, der Begründer der Prozessorientierten Psychologie entdeckte, dass die Symptome, wenn sie amplifiziert wurden, Traumbilder (Geschehen in Träumen) spiegelten. Er schloss daraus, dass Körpersymptome und Traumbilder verschiedene Ausdrucksweisen desselben darunterliegenden Prozesses seien, der versucht unsere Aufmerksamkeit zu erreichen.

Wir träumen nicht nur in der Nacht. In der Prozessarbeit werden auch Körpersymptome, Geschehen in Beziehungen und in der Welt, als traumartige Phänomene angesehen.

Menschen können Botschaften in verschiedenen Wahrnehmungskanälen erhalten, im Körper als Symptom, im Nachttraum als Geschehen, in Beziehung als Konflikt.

Es scheint so, dass sich jedes Körpersymptom in einem ihm vorausgehenden Traum spiegelt, der in Bildern spricht, die das subjektive Erleben des Symptoms ausdrücken.

Ob gerade ein Körpersymptom stört, ein Beziehungskonflikt vorliegt oder ein anderes großes Thema im Leben ansteht, wenn Träume mit der Prozessorientierten Sichtweise angesehen werden, finden sich Lösungen.

In diesem Workshop bekommen Sie ein neues und sehr hilfreiches Handwerkszeug für Ihre therapeutische Tätigkeit.

Legen Sie, in Vorbereitung auf den Workshop, Buch und Stift neben ihr Bett. Falls Träume auftauchen, schreiben Sie diese auf und bringen sie mit.

Bitte weiterhin eine Decke, Sitzkissen, dicke Socken, Schreibmaterial und Buntstifte mitbringen.

 

Termin: in Arbeit